Steckdosenleiste – Auf diese Kriterien solltet ihr achten!

Steckdosenleiste - Beststeller

Fast jeder Haushalt kennt das Problem: richtig geplant und doch viel zu wenig Steckdosen, um alle elektrischen Geräte anschließen zu können. Eine Steckdosenleiste* scheint hier eine bequeme Lösung  zu sein – einfach einstecken und schon hat man eine Vielzahl neuer Anschlussmöglichkeiten. Vor allem im Bereich des Fernsehers oder Computers reichen die vorhandenen Steckdosen oftmals nicht aus und man hilft sich mit Mehrfachsteckern aus. Doch hierbei muss man unbedingt einige Dinge beachten.

Steckdosenleiste – Diese Dinge solltet ihr bei einem Kauf beachten

Die Verlockung ist groß – Wenn wir kein Platz mehr in der Wand haben, nehmen wir einfach einen Mehrfachsteckdosenleiste zur Hand und das Problem ist gelöst. Meistens werden auch noch mehrere Steckdosenleisten hintereinander gestöpselt – ein gefährliches Spiel. Strom­unfälle und Wohnungs­brände können hier die Folge sein.

Überlastung droht

Jeder dieser Mehrfachsteckdosen* hat eine maximale Begrenzung, in fast allen Fällen findet man diese Angaben auf der Rückseite. Aufdrucke wie 230 V / 16 A – max. 3500 W sollten hier zu finden sein. Wird dieser Wert von 3500W überschritten, droht eine Überlastung. Die Leistungsaufnahme der einzelnen Geräte verteilt sich nicht auf die einzelnen Leisten, sondern addiert sich an jedem einzelnen Anschluss. So erreicht man sehr schnell die maximale Leistungsaufnahme.

Es wird auch explizit darauf hingewiesen, dass das hintereinanderstecken von Mehrfachsteckdosenleisten nicht erlaubt ist. Diesen Hinweis findet man auch in der Regel auf der Rückseite der Steckdose.

Des Weiteren sollte man auch unbedingt den Querschnitt der Zuleitung beachten: 3×1,5mm² sollte dort auf der Außenmantel stehen. Es gibt auch Produkte, die nur 3×1,0mm² als Zuleitung besitzen, diese sind allerdings für Laien ungeeignet und hier droht im schlimmsten Fall, je nach angeschlossenem Gerät, ein Kabelbrand.

Prüf-Zeichen beachten

Wir empfehlen ausdrücklich, nur Steckdosenleisten zu kaufen, die ein Prüf-Zeichen besitzen. Dazu gehören folgende Zeichen:

  • GS (geprüfte Sicherheit)
  • VDE-Zeichen

Aber auch hier ist Vorsicht geboten: Besonders bei sehr günstigen Mehrfachsteckdosenleisten können diese Zeichen gefälscht sein.

Steckdosenleiste mit Überspannungschutz kaufen

Fast jeder Haushalt kennt das Problem: richtig geplant und doch viel zu wenig Steckdosen, um alle elektrischen Geräte anschließen zu können. Steckdosenleisten* scheinen hier eine bequeme Lösung  zu sein – einfach einstecken und schon hat man eine Vielzahl neuer Anschlussmöglichkeiten. Vor allem im Bereich des Fernsehers oder Computers reichen die vorhandenen Steckdosen oftmals nicht aus und man hilft sich mit Mehrfachsteckern aus. Doch hierbei muss man unbedingt einige Dinge beachten.

Tipp: Nachdem der Überspannungsschutz einmal ausgelöst hat, ist der eingebaute Ableiter meist nicht mehr funktionsfähig. Die Steckdosenleiste* funktioniert zwar weiterhin, allerdings ist kein Überspannungsschutz mehr gegeben.

Weitere Kriterien, die ihr beachten solltet

Es gibt noch viele weitere Eigenschaften und Kriterien, die beim Kauf einer Steckdosenleiste zu berücksichtigen sind:

  • Ein- / Aus-Schalter:  Wer Strom sparen will und Geräte nicht im Standby-Modus lassen möchte, der sollte eine Steckdosenleiste mit einem Ein- / Aus-Schalter in Erwägung ziehen. Wenn sich die Steckerleiste aber hinter dem TV-Schrank befindet, gibt es auch eine spezielle Lösung mit einem extra Fußschalter. Diesen kann man dann ganz bequem neben den Unterschrank stellen und mit dem Fuß An- oder Ausschalten.
  • Anzahl der Steckdosen
  • Anordnung der Steckdosen: Kauft am besten Steckerleisten, bei denen die Kontakte nicht rechtwinklig zueinander angeordnet sind. Das hat den Nachteil, dass klobige Netzteile meist noch die benachbarten Anschlüsse überdecken, so dass diese für den Anschluss anderer Geräte blockiert und somit unbrauchbar sind. Hier sind schräg eingebaute Steckdosen deutlich komfortabler. Auch der Abstand der eingebauten Steckdosen sollte beachtet werden. Liegen diese zu nah beieinander, haben größere Netzteile keine Platz mehr nebeneinander.
  • Auf Kabellänge achten: Meist haben Steckdosenleisten nur ein kurzes Kabel von ca. 1,5 Meter, was aber oft ausreichend ist. Allerdings gibt es auch Steckdosenleisten, deren Stromkabel 3m, 5m oder gar 10m lang* sind.
  • Erhöhter Berührungsschutz: Speziell im Bereich wo sich Kinder aufhalten, ist es ratsam auf einen erhöhten Berührungsschutz zu achten. Das findet man heutzutage allerdings standardmäßig bei fast allen namhaften Hersteller.

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Empfehlung: Die Steckdosenleiste von Brennenstuhl

Meine persönliche Empfehlung gilt hier der Steckdosenleiste von Brennenstuhl*. Nicht nur die hochwertige Verarbeitung spielt hier eine Rolle, sondern auch die clevere Idee, den Kabeleingang gegenüber dem Schalter zu platzieren. Eine praktische Bedienung z.B. unter dem Schreibtisch.

Weitere Eigenschaften

  • Zuleitung 2,5m und flache Bauweise, gute Verarbeitung
  • Ein-/Ausschalter (beleuchtet) befindet sich auf der Kabel-abgewandten Seite!
  • Steckdosen liegen weit auseinander (Netzteile haben genug Platz)
  • vorbereitete Bohrungen für eine mögliche Befestigung
  • Untertischmontage möglich
  • ausgelöste Sicherung (im Falle einer Überspannung) lässt sich durch einen extra Schalter wieder zurücksetzen

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Keine Antworten

  1. 21. September 2015

    […] Tipp: Genügend Steckdosen einplanen, um alle nötigen Geräte (vor allem im Wohnbereich) anschließen zu können. Ansonsten muss man sich mit Steckdosenleisten aushelfen. […]

  2. 9. Juni 2016

    […] Tipp: Genügend Steckdosen einplanen, um alle nötigen Geräte (vor allem im Wohnbereich) anschließen zu können. Ansonsten muss man sich mit Steckdosenleisten aushelfen. […]

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