Allgemein Loxone Systeme

Loxone – Vom Dumb Home zum Smart Home

Mit der App für iPhone oder Android kann man die einzelnen Funktionen steuern

Smart Homes für Jedermann: Modern, intelligent & leistbar! Von der Steuerung ihrer Beleuchtung über eine intelligenten und kosteneffizienten Heizungssteuerung bis zur einfachen Steuerung Ihrer Jalousie. Die österreichische Firma Loxone Electronics wurde 2009 gegründet und hat Ihren Fokus ganz auf das Thema der Heimautomatisierung gesetzt. Im Vordergrund steht hier vor allem eine für jedermann leistbare und einfach zu bedienende Lösung.

Der Miniserver – Die Zentrale der Loxone Lösungen

Die Basis des Systems der Home Automation mit Loxone ist der Miniserver*. Im Hausverteiler integriert, vernetzt der Miniserver alle Eingabegeräte mit deinen Geräten (z.B. Jalousien, Licht, Steckdosen) und ermöglicht so eine einfache und modernen Hausautomation!

Miniserver

Der Miniserver von Loxone
(Quelle: Loxone)

Der Miniserver hat unter anderem diverse digitale und analoge Ein- und Ausgänge und bietet so die Möglichkeit eine Vielzahl von Sensoren und Akoren anzuschließen – wie zum Beispiel Bewegungsmelder, Türkontakte, Steuerung der Heizung oder Jalousien, Temperaturfühler, Lichtszenen oder ähnliches.

Dank der integrierten LAN-Schnittstelle könnt ihr so auch zahlreiche LAN-fähige Geräte wie zum Beispiel ein AV-Receiver, PC oder Medienserver ansteuern und Befehle senden und empfangen. Außerdem bieter der Miniserver auch eine Schnittstelle für die Anbindung an das KNX-Bus System an und auch Komponenten des Funksystems EnOcean können optional mit eingebunden werden. Der  herkömmliche Miniserver von Loxone setzt eine BUS-Sternverkabelung voraus und eignet sich für Hausbauer und Modernisierer, die so oder so neue Kabel verlegen müssen.

Hier finden sie die weiteren Technischen Daten des Miniservers.

Einfach erweiterbar

Weitere Komponenten wie Helligkeitssensoren, Regen-, Feuchtigkeits- oder Windsensoren, eine Videosprechanlage und vieles mehr, bieten eine fast unbegrenzte Zahl an Möglichkeiten das Haus intelligenter zu machen. Sollten einmal die vorhanden Ein- und Ausgänge des Miniservers für die gewünschte Ausbaustufe nicht mehr ausreichen, lassen sie sich einfach mit so genannten Extensions erweitern. Zudem gibt es noch Erweiterungen für dimmbare Leuchten*, für 1-Wire Sensoren*, eine extra starke 16A Relais Erweiterung (BETA)* oder für die neue Air-Technologie.

Loxone bietet auch für Nachrüster eine optimale Lösung an: Die neu entwickelte Air-Technologie bietet die Möglichkeit auch aus alten “Dumb” Häusern ein Smart Home zu realisieren. Hier findet ihr mehr Informationen zu dem Thema Loxone Air.

Vor kurzem hat Loxone den Miniserver Go vorgestellt. Dieser kleine und kompakte Miniserver ist speziell für Nachrüster geeignet und hat folgende Highlights:

  • speziell für Nachrüster
  • relativ günstige Anschaffung
  • klein und platzsparend
  • durch die Loxone Air Technologie ohne großen Verkabelungsaufwand einsetzbar
  • einfach erweiterbar

Steuern über eigenes Webinterface per Smartphone, Tablet oder PC

Das System lässt sich über ein im Miniserver integriertes Webinterface, eine eigene PC-Software „Loxone Config“ oder per Apps für iOS und Android steuern und programmieren.. Mit der Loxone Smart Home App für dein Smartphone kannst du weltweit auf dein Zuhause zugreifen und dieses einsehen, überwachen und steuern.

Mit der App für iPhone oder Android kann man die einzelnen Funktionen steuern

Mit der App für iPhone oder Android kann man die einzelnen Funktionen steuern (Quelle: Loxone)

Eine günstige Alternative?

Mit welchen Kosten man insgesamt rechnen muss, ist natürlich immer von der jeweiligen Ausbaustufe und Szenario des Smart Homes abhängig. Hier ist viel Luft nach oben. Für unter 90€ bekommt man einen Stellantrieb für die Steuerung eines Heizkörpers, der sich an einen der analogen Ausgänge des Miniservers anschließen lässt. Zudem findet man im Shop einige LED-Modulen, mit denen sich verschiedene Lichtszenen realisieren lassen. So kann man über den Miniserver nicht nur das Licht dämmen, sondern auch die Farbe der LEDs ändern.

Wie man sieht, lässt sich bereits für wenig Geld einige sinnvolle und nutzbringende Smart Home Funktionen einbringen die dann je nach Budget jederzeit erweiterbar sind.

Fazit

Die fast unbegrenzte Flexibilität des Loxone-Systems ist einer der großen Stärken. Hier sind für Heimwerker und Technikfreaks fast keine Grenzen gesetzt und es kommen immer wieder neue Möglichkeiten zum Vorschein, was man alles steuern und “smarter” machen kann. Auch für Modernisierer (wie mich) bietet das System von Loxone ungeahnte Möglichkeiten. Ich habe mich 2012 für das System von Loxone entschieden und bin mehr als zufrieden damit. Wenn man sich ein wenig mit der Config auseinander gesetzt hat, ist es recht einfach zu handhaben.

 

Kommentar verfassen